Alle wieder zu Hause

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Nach einem langen Ritt von 950km in einer Tour von Clermond Ferrant sind wir wieder zu Hause angekommen und nach 5 Waschmaschinen, einer Autowäsche innen und außen ist unsere Portugaltour beendet.

18 Tage waren wir unterwegs und sind etwas über 6400 km mit unseren alten Damen gefahren, die sich wacker geschlagen haben.

Die Vorbereitungen haben sich ausgezahlt, beginnend vom Navi Kartenupdate über den Wechsel der Flüssigkeiten bei den Autos hin bis zur Erneuerung der Schaumstoffe in den Sitzen (um lange Tagesetappen gut zu überstehen) – alles hat gehalten und meine abgebrochene Schraube am Wasserbehälter ist schon wieder ersetzt.

Mal schaun wo es das nächste Mal hingeht!

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Durch Frankreich

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Heute ging unser letzter gemeinsamer Tag auf unsere Tour durch Frankreich, Spanien, Portugal, Spanien auf dem Heimweg wieder durch Frankreich. Diesmal sind wir in Toulouse heute morgen gestartet und Richtung Albi gefahren. Schnell waren wir aus Toulouse raus, erreichten Albi und nach Rodez ging es auf die kleinen Landstraßen über Espalion, Estaing ( zu sehen mit Schloss und Brücke) an der Lot (Fluss) lang durch deren wunderbare Schlucht (Gorges du Lot) und tollen kleinen Straßen immer direkt am Wasser lang.

Den Fluss mussten wir dann irgendwann verlassen und es ging über Aurillac, Mauriac, Condant und Puy de Sancy in den Parc des Volcans d’Auvergne, der mit seiner Vielfalt umd seinen schönen Vulkanen beeindruckte.

Es war eine lange Fahrt durch kleinen und kleinste Straßen und am Ende haben wir mehr als 9 Stunden für rund 470 km gebraucht – schön wars.

Den Abend haben wir dann in Chatel – Guyon verbracht, gut gegessen und uns an der Vielfälltigkeit der einheimischen Bevölkerung erfreut😎





Durch den Nationalpark Ordesa y Monte Perdido – Pyrenäen nach Toulouse

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Heute morgen ging es in Sarragossa entspannt Richtung Toulouse über die Pyrenäen los. Erst mal zur alten Königsstadt Huesca – die sich sehr überschaubar darstellte – und dort haben wir den Plan ein wenig umgeschmissen und eine neue Route gefunden – wir fahren nicht direkt, sondern durch den Ordesa- Nationalpark. Der Nationalpark Ordesa y Monte Perdido, kurz auch Ordesa-Nationalpark, ist ein Nationalpark in den spanischen Pyrenäen in der Provinz Huesca.

Eine super Entscheidung, denn wir sind durch eine wunderschöne Landschaft (bis auf 1900m Höhe) gefahren, die sich hinter jeder Kurve veränderte – sehr empfehlenswert zum nachfahren:   Huesca – Barbastro – El Grado – Abizanda – Bielsa – Tramezaigues – Sarrancolin

Die Berge runter ging es dann auf der französischen Seite, nicht weniger schön, aber schnell waren wir wieder im Flachland und dann folgten weniger spannende Kilometer auf der Landstraße zum Hotel nach Toulouse.

Unsere beiden alten Damen laufen gut und zuverlässig und haben auch lange 10% Steigungen heute gut überstanden. Ein wenig hatte die weiße Dame japanischer Baureihe ihre Probleme mit spanischen Sprit, denn nur hier kletterte der Durchschnittsverbrauch bei Bedarf mal schnell auf 17 Liter und dazu kein Ölverbrauch, bei meinem roten US Dampfer ist es völlig wurscht ist, aus welchem Land sein Sprit kommt und die Durchschnittswerte bei minimum 11,5 und maximum 13,5 Liter liegen, bei keinem Ölverbrauch auf knapp 5.000 km.







La Mancha und Aragon plus 560SL „Werbeaufnahmen“

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Heute ging es zu unserem letzten ganzen Tag auf der iberischen Halbinsel und so starteten wir von Toledo nach Saragossa. Erst einmal ging es darum einigermaßen staufrei um Madrid herum zu kommen, was uns ganz gut gelang und so ging es unmittelbar nach Madrid auf die Landstrasse.

Unser erster Haltepunkt war das kleine aber feine Städtchen Hita, das sehr liebevoll restauriert wurde und zu einem Halt einlud. Danach ging durch die Hochebene Kastilien – La Mancha. Eine sehr einsame und wunderschön anzusehene Ebene auf rund 1200m – Ruhe pur und ein fantastisches Licht. So haben wir uns auch die Zeit genommen und diese schönen SL Aufnahmen in dieser kurvenreichen Gegend gemacht. Nach einigen Stunden der „Einsamkeit“ ging es dann ins Königreich Aragon mit seiner Hauptstadt Saragossa, die wir am Abend besuchten. Hier war unser kleines Erlebnis die beiden Busfahrten: die Beiden Busse wurden jeweils von Damen gefahren und von die Mädels haben uns mal gezeigt, wie man einen großen Bus mit Höchstgeschwindigkeit durch eine enge Stadt bewegt um dann am Ende bei Regen auch noch einen kleinen Powerslide in der Kurve hinzulegen – Respekt, muss man aber nicht oft haben.

Jetzt geht es raus aus Spanien über die Pyrinäen nach Toulouse.

Wunderschönes Extremadura bei 37 Grad

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Heute Morgen ging es bei angenehmen 20 Grad früh los und gleich hinter Merida ging es aufs Land die EX102 durch die Extremadura. Im Zuge der Reconquista (Beendigung der maurischen Herrschaft) nahm im Jahr 1230 König Alfons IX. von León die Region für Spanien in Besitz. Da die Extremadura während der Reconquista gegen die Muslime sehr umkämpft und zudem relativ arm war, etablierte sich eine teils fanatische, christliche Söldnermentalität einiger Bevölkerungsschichten. Das führte dazu, dass ein Großteil der Konquistadoren der Neuen Welt wie Hernán Cortés oder Francisco Pizarro aus der Extremadura-Provinz (insbesondere aus Trujillo und Jerez de los Caballeros) stammten, die die neue Welt für das christliche Spanien in Besitz nehmen wollten. Es ist eine sehr karge aber schöne Landschaft, die für uns Mitteleuropäer einfach nur schön und besonders aussieht, aäuch wenn die Temperaturen ganz schnell die 37 Grad erreichten und uns bei offenem Verdeck zu schaffen machten. Viel trinken und entsprechende Pausen inkl. Weinverköstigung ( mit Kauf) stand also an. Als besondererAnlaufpunkt stand Trujillo an, das wir schon auf unserer Motorradtour vor 4 Jahren besuchten. Trujillo ist der Geburtsort von Francisco Pizarro (1478–1541), der anderen Pizarros und Francisco de Orellanas. Insgesamt stammen 56 namentlich bekannte Konquistadoren, die bei der Eroberung und Entdeckung von Mittel- und Südamerika eine Rolle spielten, aus Trujillo. Die Stadt gilt daher als Wiege der Conquistadoren. Die gleichnamigen Orte in Lateinamerika gehen auf dieses spanische Trujillo zurück. Mit oder ohne Pizarro, die Placa Mayor ist eine der malerischten Plätze Spanien, zum Teil von Arkaden umzogen und ist ein wunderschöner Platz, der zum Verweilen einlädt.

Hier lernten wir spanisch parken. Der Parkwächter sagt: hier nicht parken! Die Spanier tun es trotzdem und wir haben und daneben gestellt.

Wir haben es nicht versäumt in die Oberstadt zu steigen und den Blick über die Mauerreste der arabischen Burg aus dem 1100 Jahrhundert hinweg in die Weite der Landschaft zu genießen. 

Weiter ging es zur Sierra de Gua de Lupe – ein sich der flachen Landschaft anschließendes Mittelgebirge, landschaftlich sehr schön und wir konnten plötzlich viele Geier in der Luft beobachten, die sich wohl über entsprechendes Aas hermachten – so lange sie uns nicht im Auge hatten war allies ok und wir konnten diese graziösen Flieger bewundern.

NÜber die MC401 ging es durch die Castilla la Mancha Richtung Toledo, wo auch unser heutiges Hotel mit tollem Blick auf die Stadt steht (1. Foto).

Morgen gehts früh los, denn es soll noch heißer als heute werden und wir wollen die niedrigeren Temperaturen des Morgens nutzen.

Schöne Grüße an Erika, Walter und Jens, die mit uns gemeinsam auf unseren Harleys bei noch heißeren Temperaturen in dieser Gegend fuhren und schwitzten🌞🌞🌞




Gggg



Wir verlassen Lissabon Richtung Spanien über Setubal

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Als wir am frühen Morgen Estoril und Cascais verließen weinte der Himmel mit ein paar Regentropfen – aber nicht genug um das Verdeck zu schließen und so konnten wir den permanenten morgendlichen Stau an der Marginal entlang der Küste Richtung Lissabon „genießen“.

Bevor es aber richtig losging mußte noch ein kurzer Stop in Belem eingelegt werden um ein paar Pastei do Belem zu kaufen als Wegzehrung. Jetzt ging es dann über die Brücke 25. April Richtung Setubal und die davorliegende wunderschöne Küste – Arabida. Unsere Fahrt nach Setubal wurde dann noch von einem Filmdreh der Firma JAGUAR kurzfristig verzögert – hier wurden an der Küstenstraße Werbeaufnahmen mit einem neuen Auto gedreht und die Straße gesperrt. Also kleiner Umweg und am Ende erreichten wir auch die Markthalle von Setubal wie gewollt. Nach diesem Stop ging es geradewegs an Evora/ Badajoz vorbei Richtung Merida – Spanien – wo wir unser Hotel gebucht hatten. 

Im Römischen Reich war die Stadt unter dem Namen Emerita Augusta Hauptstadt der Provinz Lusitania. Sie wurde im Jahre 25 v. Chr. von Kaiser Augustus als Kolonie für Veteranen Römischer Legionen gegründet. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche repräsentative Gebäude errichtet: Theater, Amphitheater, Circus, Tempel, Brücken und Aquädukte. Über Jahrhunderte, bis zum Untergang des Römischen Reichs, war Mérida ein wichtiges wirtschaftliches, militärisches und kulturelles Zentrum. Wer sich gerne viele alte römische Gebäude in einer einzigen Stadt anschaun will ist hier richtig.

Nach den vielen Eindrücken die wir aus Portugal und speziell aus dem Raum Lissabon mitgenommen haben wurde Merida von uns etwas „müde“ erkundet. Die Stadt durchlaufen, Restaurant besucht, zum Hotel mit dem Bus und ein Abschlussbier getrunken – das wars für heute, wir sind müde.








     

Wunderschönes Lisboa – die Stadt mit der besonderen Atmosphäre.

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Heute sind wir schon früh los, denn wir hatten einiges vor – Susannes Lisboa Stadtführung stand an.

Nach dem Frühstück in die Bahn von Estoril in die Stadt ging recht zügig und entspannt. Über den Praca do Comercio ( am Ende der Rua Augusta tritt man durch einen prächtigen Triumphbogen auf den großen Platz mit Sicht auf den Tejo, der umrahmt ist von Palästen und in dessen Mitte sich ein Reiterstandbild befindet) und die Rua da Prata erreichten wir unser erstes Ziel, mit dem man eine vernünftige Lisboa Tour beginnen sollte: Ginjinha – der Likör aus Lissabon!

Der Kirschlikör mit seinem angenehmen Alkoholgehalt von etwa 20 Prozent ist ein Muß und er kann in unmittelbarer Nähe des zentralen Rossio-Platzes in der winzigen Stehbar A Ginjinha zu sich genommen werden. Die Preise haben ordentlich angezogen, wir hatten mal mit 80 Cent angefangen, vor drei Jahren noch 1 € und heute waren es schon 1,40 €.

Danach sind wir die 28’er Tram bis zum Castelo S. Jorge gefahren und haben uns dort entsprechend umgeschaut und sind langsam Gasse für Gasse wieder Richtung Rossio gelaufen um an der Bauxa Chiado auf der Dachterrasse des Regency Hotels den fantastischen Blick über Lissabon bei einem Tosta Mista zu genießen. Diese Dachterrasse ist ein Geheimtip aus unserer Zeit in Lissabon und man erreicht sie nur durch die Hotellobby und dann den Lift in den 7. Stock. Dies lohnt sich für jeden Besucher dieser schönen Stadt und hier haben wir dann auch knapp anderthalb Stunden bei tollen Wetter zugebracht, bevor es dann ins Bairro Alto ging.

Im Bairro Alto kann man nicht aufzählen was es alles zu sehen gibt, hier sagen die Bilder mehr. Erwähnenswert ist aber die Igreja de São Roque, ihr Namenspatron ist der Heilige Rochus von Montpellier. Das Besondere an dieser Kirche: Beim großen Erdbeben 1755 wurde sie nicht zerstört. Deswegen ist sie eines der wenigen erhaltenen alten Bauwerke von Lissabon – sie ist einfach zu identifizieren, da sie einen bronzenen Losverkäufer auf ihrem Vorplatz stehen hat.

Später ging es dann über die Avenida Lieberade langsam wieder Richtung Rossio und Rua Augusto zurück um uns mit Susannes Bruder zu treffen, der seine Portugalreise heute in Lissabon begann und unsere Tour bis Porto nur in anderer Reihenfolge macht.

Geschafft nach vielen Kilometern per Fuß sind wir dann die Heimreise zum Hotel per Bahn angetreten, uns frisch gemacht und portugisische Spezialitäten noch eingekauft, denn morgen geht es wieder Richtung Spanien auf den Weg nach Hause.

Aber wir verlassen die Gegend nicht ohne noch am Casa da Guia eingekehrt zu sein, ein kleiner Park mit tollen Restaurant direkt am Atlantik und in unmittelbarer Nähe zu unserer alten Wohnung – unsere alten Stammlokale finden wir hier wieder.

Schön und entspannend war unser letzter Abend in Portugal – morgen Abend sind wir schon wieder in Spanien.